WINDOWS 8.1

Grosser Wurf?

Nun ja, eine "Art" Startbutton ist wieder da. Aber dieser zeigt nicht wie bei Win 7 Programme an, er ist ein Wechslerbutton zwischen "Kacheln" und Desktop. Allerdings ist die Bedienung insgesamt etwas durchdachter.

Microsoft hat auch einen "Product Guide" in Deutsch als PDF Buch zum freien Download bereit gestellt (externer Link).

Das Mail Programm

Mit Windows 8.1 ist es möglich, die Mail-App ohne ein Microsoft-Konto nutzen zu können, bei Windows 8 war das noch noch zwingend erforderlich.

Um die Mail-App im Windows 8.1 auch ohne Microsoft-Konto nutzen zu können, muss man sich mit Administrator-Rechten im Windows anmelden. Mit einem Rechtsklick auf den Startbutton wählt man "Ausführen" und gibt im folgenden Feld "gpedit.msc" ein und bestätigt mit "OK".

Im sich daraufhin öffnenden "Editor für lokale Gruppenrichtlinien" navigiert man Über "Computerkonfiguration" zu "Administrative Vorlagen" -> "Windows-Komponenten" -> "App-Laufzeit" und klickt auf der rechten Seite dann doppelt auf "Zulassen, dass Microsoft-Konten optional sind". Daraufhin öffnet sich ein weiteres Fenster, in welchem lediglich das Feld "Aktiviert" angeklickt wird. Anschließend "Übernehmen" und OK klicken. Wenn man jetzt Windows -Mail öffnet, ist es möglich die Mail-App mit einem unabhängigen Mail-Konto zu nutzen.

Anzahl der Kachelreihen erhöhen

Wo bei Windows 8 für die Erweiterung der Kachelreihen noch einen Registry-Eintrag erstellt werden musste, hat dieser bei Version 8.1 keine Auswirkung mehr. Doch Microsoft hat im Upgrade 8.1 eine Funktion integriert, welche in Abhängigkeit von Auflösung und dem Gerät ebenfalls eine Reihe mehr gewähren kann.



Um an die Kacheleinstellung zu gelangen, beginnt man auf dem Startbildschirm (der Metro-Oberfläche) und wischt bei einem Touch-Screen vom rechten Rand weg, oder bewegt die Maus in die rechte obere Ecke um die Charms Bar angezeigt zu bekommen, klickt / tippt auf "Einstellungen" und erhält folgendes Bild:

Mit einem weiteren Klick auf "Kacheln" gelangt man in das Anpassungsmenü für die Kacheloptik, welches in unserem Fall sechs Zeilen anzeigt. Mit einem weiteren Klick auf "Kacheln" gelangt man in das Anpassungsmenü für die Kacheloptik, welches in unserem Fall sechs Zeilen anzeigt. Indem man jetzt den Schieberegler "Weitere Kacheln anzeigen" auf "Ja" stellt, kann man schon das Ergebnis live verfolgen, indem in unserem Fall die Kacheln auf sieben Zeilen sortiert werden.

In der folgenden Tabelle kann man ablesen, ob sich die Einstellung bei der eigenen Auflösung lohnt. Die endgültige Anzahl der Kachelreihen ist stark von der vertikalen Auflösung abhängig. Viele vertikale Auflösungen unterhalb von 1.000 Bildpunkten sind nicht in der Lage, eine Veränderung hervorzurufen (siehe Tabelle).

Wir müssen ebenfalls erwähnen, dass diese Einstellung momentan nicht bei allen Geräten funktionieren könnte oder überhaupt verfügbar ist. Auf einigen Windows-RT-Tablets oder Notebooks mit einer kleinen Auflösung ist die Wahrscheinlichkeit recht hoch, dass diese Einstelllungen gar nicht erst vorhanden sind.

In solchen Fällen bleibt einem als Nutzer nur die Möglichkeit, eine Verkleinerung der Kacheln in Betracht zu ziehen, womit man theoretisch auch die doppelte Zeilenanzahl simulieren kann, auf Kosten der Übersichtlich- sowie Lesbarkeit.

Dazu klickt man mittels Rechtsklick auf eine beliebige Kachel und findet in der unteren Leiste die Option "Größe ändern" (Siehe Bild).

Auf diese Weise bekommt man zwar mehr Platz im Start-Menü, doch sollte man nicht zu übereifrig mit dieser Alternative umgehen, da die Übersicht recht schnell verloren geht.

Sperrbildschirm individualisieren

Wer nicht mit den von Windows vorgegebenen Motiven des Sperrbildschirms zufrieden ist, kann sich diesen auch ganz individuell wie in unserem Beispiel gestalten.

Um in die Einstellungen zum Sperrbildschirm zu gelangen, fährt man mit der Maus in die rechte obere Ecke des Bildschirms und navigiert in der sich daraufhin einblendenden Charms Bar auf "Einstellungen". Ganz unten, dort wo man aus Windows 8 auch den Ein-/Aus-Schalter gefunden hat, klickt man auf "PC-Einstellungen ändern" und es öffnet sich ein neues Fenster.

In diesen PC-Einstellungen klickt man jetzt auf "PC und Geräte", anschließend auf "Sperrbildschirm" und landet in folgendem Fenster (siehe Bild).

Im oberen Teil sieht man in einer Vorschau, wie der Sperrbildschirm momentan aussieht.

Über den "Durchsuchen"-Button kann man jetzt alle möglichen auf der Festplatte befindlichen Bilder als Hintergrundbild einfügen. Mittels des darunterliegenden Schiebereglers ist sogar eine Diashow aus mehreren Bildern möglich.

Windows 8.1 - Test, Neuheiten, Info | CHIP

PC-WELT YouTube Video zu WINDOWS 8.1

Für Windows-VISTA-Nutzer

Eindeutig: Ja!
TGSB empfiehlt DRINGEND umzusteigen (Sie hätten es NIE installieren dürfen, aber das ist etwas anderes).

Als Folge der Abkündigung am 13.06.2011 endete der Support für die Home-Versionen von Windows Vista am 12. April 2012. Lediglich die vergleichsweise besser ausgestatteten Vista-Versionen Business und Enterprise erhalten ihn bis 2017. Das am besten ausgestattete Vista Ultimate zählt Microsoft hingegen zu den Home-Versionen, hier ist also auch bereits im April 2012 Schluss.

Für Windows-XP-Nutzer

Ja! TGSB empfiehlt umzusteigen, jetzt oder spätestens ab April 2014 dann gibt es für das über zwölf Jahre alte Betriebssystem keine Sicherheits-Updates mehr. Auch ältere Rechner stellen kein Problem dar, denn Windows 8 ist recht genügsam: Für einen flüssigen Betrieb tut es schon ein PC mit 1,6 Gigahertz schnellem Prozessor und zwei Gigabyte Arbeitsspeicher.

Für Windows-7-Nutzer

Nur selten! Wenn Sie mit Windows 7 zufrieden sind, lohnt der Umstieg nicht. Gewohnte Umgebung, bekanntes Bedienkonzept. Ausserdem wird dieses Betriebssystem von Microsoft noch bis 14. Januar 2020 mit Sicherheitsupdates und Support unterstützt.

Wir haben uns die Frage gestellt: Lohnt sich der Umstig auf Windows 8.1? Ausgehend von verschiedenen Betriebssystemen haben wir Ihnen Antworten zusammen gestellt:

Für Windows-8-Nutzer

Keine Frage! Sie bekommen das Update gratis allerdings nur als Download. Die Installation selbst erfordert wenig Aufwand, ist allerdings mit etwa 5 Gigabyte sehr gross und dauert, entsprechend Ihrer Internetbandbreite, sehr lange. Danach ist die Bedienung etwas einfacher und die lästige Kacheloberfläche lässt sich überspringen.

Neu im Serviceangebot:

NAS System Konfigurationen
(Network Attached Storage).

Infos finden Sie hier.

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